Katja auf einem fiktiven Magazin-Cover – ein mutiges Selbstporträt, das den Beginn ihres Identitätswandels zeigt.

Ein fiktives Cover, ein echter Wandel - und der Start meiner Transformation

November 19, 20257 min read

"Was für ein gewagtes Bild."
Das war mein erster Gedanke, nachdem in einem Workshop die Aufgabe bekommen hatte, ein fiktives Magazin-Cover zu gestalten - mit meinem eigenen Konterfei und einem Satz, der auf den Punkt bringt, was meine Arbeit im Kern trägt.

Eingeladen wurde ich dazu in einer Session, die mich einmal quer durch meine innere Landschaft geschickt hat – über Höhen, Täler, Nebelfelder und Lichtungen. Und während ich mein fertiges Cover vor mir sehe, spüre ich die vertraute Ambivalenz:

Einerseits: Wow. Das bin wirklich ich?
Ein Teil in mir fühlt sich geschmeichelt bei der Vorstellung, ein Foto von mir könnte genau so auf einem Magazin abgedruckt sein.
Andererseits: Heiliger Strohsack – bin ich jetzt eigentlich völlig übergeschnappt?

Diese Spannung zwischen Mut und Zweifel ist nicht neu.
Doch diesmal wollte ich tiefer schauen.

Vielleicht kennst du solche Momente auch – diese Augenblicke, in denen ein einziges Bild, ein Impuls oder eine Aufgabe etwas in dir anstößt.

Ich habe sofort Andreas Bourani im Ohr: Es ist alles nur in meinem Kopf…“. Gleichzeitig spüre ich: Dieses Bild zeigt, dass etwas aus mir heraus möchte.

Nicht laut.
Eher wie das erste Schieben einer Knospe unter kalter Erde: zaghaft, aber unaufhaltsam.

Und vielleicht magst du mich ein Stück begleiten und schauen, was du für dich mitnehmen kannst.



Meine Transformation - Schritt für Schritt

Als ich das Bild anschaue, erkenne ich, was bereits real ist:
Ich gehe los. Sichtbar. Verletzlich. Mutig. Echt.

Das Cover tatsächlich zu posten fühlt sich an wie ein Statement:
Hier bin ich.
Ich zeige mich.
Und nehme meinen Platz im Leben ein - Schritt für Schritt.

Der Tag, an dem dieses Bild mit seinem Zitat entstanden ist, war ein reiner Energiesturm. Ein kreatives Gewitter, das mich einmal komplett durchzuckt hat. Der Schaffensprozess fühlte sich ungeheuer kraftvoll an.

Es wollte so viel nach außen. Nahezu alles gleichzeitig. Ich hatte das Gefühl, auf allen Ebenen auf Sendung und Empfang zu sein.


Warum nach Wachstum die Erschöpfung kommt

Und am nächsten Tag?

Nichts. Gar nichts.

Außer einem Friseurtermin keine Chance, irgendwo einen „Pack-an“ zu bekommen. Ein wenig verloren fast.

Ich fühlte mich wie ein Storch, nicht im Salat, sondern im Quark, der zunehmend die Konsistenz von Kaugummi annimmt.

Nicht ein Hauch eines Zipfelchens von „Pack-an“.
Keinerlei Dynamik. Nur Trägheit, Müdigkeit und Orientierungslosigkeit.

Mein erster Impuls: Ach herrje, was für ein Rückschritt.

Nach ein, zwei tiefen Atemzügen dann die Erkenntnis:
Moment mal.
Das ist mein System, das sortiert, was gestern aufgewirbelt wurde.
Das ist Integration.
Das ist Verarbeitung.


Woran mich mein Nervensystem erinnert

Intensive Wirktage ziehen Tage der Rückschwingung nach sich

Der Tag zuvor war Flut – kraftvoll, intensiv, ausdehnend, hohe Wellen schlagend. Klar, dass die Ebbe folgt.
All die aufgewühlten Teilchen mussten sich innen erst wieder absetzen.

Müdigkeit ist Intelligenz

Mein Körper kennt den Preis für Mut.
Er sagt: „Schlaf. Jetzt.“
Also höre ich zu.
Das ist Selbstfürsorge.

Limitierende Glaubenssätze sind keine Feinde – sie sind alte Türsteher

Sobald ich wachse, rufen sie aus den hinteren Ecken:
„Bist du sicher? Das ist aber groß…“

Früher fand ich das anstrengend.
Heute erkenne ich immer früher:

Sie melden sich, weil ich mich ausdehne.

Ich brauche nicht immer einen „Pack-an“ – manchmal brauche ich einen Anker

Anker als Symbol für Halt.

Einen Moment zum Ankommen.
Ein paar tiefe Atemzüge.
Die Füße auf dem Boden spüren.
Ein inneres: „Ich bin sicher.“

Manchmal reicht das.

Möchtest du tiefer eintauchen?
In der CoachBAR findest du meinen sicheren
Raum für deine achtsame Transformation.


Identität statt Mindset – was sich wirklich in mir verändert

Nach diesem energetischen Umschwung schlafe ich erst einmal.
Lange.

Erst zur Dämmerung gehe ich meine zweite Hunderunde durch Wald und Feld. Tatsächlich bis zum „Zäpfchenstreich“- und darüber hinaus.
Es ist zappenduster.
Jetzt sähe ich gerne mit den Augen der Waldtiere.

Anstatt zu stolpern, vertraue ich auf meine übrigen Sinne – und bin hellwach. Im Hier & Jetzt.

Abends liege ich mit meinen Katzen auf der Couch und spüre:
Ich bewege mich gerade leise weiter. Innen.

Ich begreife:
Meine Positionierung, der Kern meines Wirkens - darum ging es an jenem Tag im Workshop - entsteht nicht aus einem lauten Knall oder einer glänzenden Methode.

Sie entsteht aus meiner Haltung.
Aus der Art, wie ich sehe.
Wie ich begleite.
Wie ich den Raum halte: Bewusst. Achtsam. Reflektiert.
(Die Anfangsbuchstaben formen das Wort BAR)

Jeder Mensch ist einzigartig.
Und wunderbar.

Sketchnote der WunderBAR - einer BAR an einem Strand voller Wunder.

Die Wunder-B.A.R. ist mein virtueller Raum, in dem Transformation Schritt für Schritt geschehen darf.

Genau in dem Tempo, das dein Nervensystem gerade zulässt.

📌 Hier findest du meinen Artikel über Bewusstheit als Haltung .

Ich bin im Werden.
Und ich bin richtig so.

Und vielleicht magst du mich auf dieser Reise begleiten.

Die Wunder-B.A.R. ist der Raum dafür.


Die Phase der Neu-Ausrichtung

Ein Morgen, der mich überrascht

6:30 Uhr am nächsten Tag.
Normalerweise keine Uhrzeit, zu der ich wirklich wach bin - außer, es geht in den Urlaub.

Und doch bin ich es: wach.
Hellwach sogar.
Ich meditiere.
Gehe mit dem Hund.
Starte meinen Arbeitstag früh.
Und sitze um 10 Uhr im Mindset-Call.

Ein Teil von mir flüstert:
„Das ist kein Zufall.“

Im Call spüre ich:

  • Ich bin nicht allein.

  • Ich bin auf dem richtigen Pfad.

  • Ich bin mittendrin im Werden.

Der entscheidende Punkt: Identität

Ich werde zu der Katja, die ich künftig sein möchte.
Nicht, indem ich darüber nachdenke.
Sondern, indem ich handle wie sie.
Fühle wie sie.

Raum nehme wie sie.

Nicht, um jemandem etwas zu beweisen.
Sondern, weil es sich nach „Zugehörigkeit zu mir selbst“ anfühlt.

Das ist leise.
Und gleichzeitig ungeheuer kraftvoll.

Wachsen heißt fühlen – nicht funktionieren

Ein Satz trifft mich mitten ins Herz:
„Ich halte meine Gefühle nicht aus – ich halte mich in ihnen.“

Das ist für mich die Essenz dieses Wandels.

Aus einer Imaginationsreise: Mein damaliges Ich umarmt mein werdendes Ich – ein Bild, das meinen Identitätsschub wunderbar trägt

Nicht funktionieren.
Nicht drübergehen.
Nicht „weiter, weiter, weiter“.

Sondern halten.
Mich halten.
Mein Innen halten.

Und genau daraus entsteht das Neue:
leise, tief, ausgerichtet.

Ich werde, indem ich gehe.
Ich wachse, indem ich fühle.


Acht Erkenntnisse, die mich weitertragen - und dich vielleicht auch

Hier nur ihre Essenz, verdichtet, ehrlich, in meinem eigenen Klang:

  • Mut entsteht im Tun, nicht im Warten.

  • Mein Antrieb ist Liebe, nicht Druck.

  • Meine Frequenz ruft die Menschen, die mich fühlen.

  • Meine Botschaft trägt sich selbst, wenn sie echt ist.

  • Identität wächst aus Verkörperung, nicht aus Konzepten.

  • Haltung wird sichtbar, bevor Worte es werden.

  • Mein System richtet sich neu aus – sanft, aber bestimmt.

  • Alles, was ich brauche, ist bereits in mir.

Mehr braucht es nicht.


Mein Mini-Mantra

Ich halte mich.
Ich gehe weiter.
Ich erinnere mich.

Sätze wie Lichtpunkte - regulierend, erdend, wahr.

Und genau das ist es:
Freiheit.

Frei werden von alten Mustern.
Frei werden für das eigene Sein.

📌Hier geht’s zu meinem Artikel Wert(e)voll anders – dem Fundament meiner Identität.


Lust zu wachsen?

Vielleicht spürst du, dass das kommende Jahr nach einer klareren, wahrhaftigeren Version deiner selbst ruft.
Vielleicht möchtest du nicht mehr funktionieren, sondern fühlen.
Nicht mehr anpassen, sondern ankommen.
Nicht mehr festhalten, sondern dich erinnern.

Wenn du Tiefe suchst, bist du richtig bei mir.

Ich begleite dich, wenn du:

  • Resonanz vor Performance stellst

  • Verbindung statt Druck willst

  • Echtheit statt Strategie suchst

  • fühlen statt funktionieren möchtest

  • innen wachsen willst, nicht außen

  • jemanden brauchst, der dich sieht

Dort, wo sich Worte und Nervensystem begegnen.
Wo Atem Raum schafft.
Wo Wahrheit still wird.
Wo Mut sich zeigt, ohne zu schreien.

Ich bin da.
Und ich bin bereit.

Ich freue mich auf das, was wir in dir freilegen können.

📌Hier kannst du lesen, was ich als KreativCoach bewirken möchte.

Schreib mir gern über 📌mein Kontaktformular oder direkt an [email protected]


Und ja – ich habe dieses gewagte Cover inzwischen wirklich geteilt.
Nicht nur, um gesehen zu werden, sondern um anders gesehen zu werden.
Um zu zeigen, was sich in mir verändert.
Um einzuladen, mich mit anderen Augen wahrzunehmen - und mich selbst damit auch.

Manchmal ist es genau das:
Ein Bild, dass Perspektivwechsel auslöst.
Innen wie außen.

Katja Schoonbergen ist Tiefendialog-Coachin und Gründerin der Wunder-B.A.R. – einem Raum für Bewusstheit, Achtsamkeit und Reflektion.

Sie begleitet Menschen dabei, innere Prozesse zu verstehen, eigene Antworten zu finden und sich selbst wieder klarer zu sehen.

In ihrem Blog schreibt sie über das, was zwischen Denken und Fühlen geschieht – über Wahrnehmung, Entwicklung und die leisen Veränderungen, aus denen neue Wege entstehen.

In ihrer Wahlheimat, der Lüneburger Nordheide, entstehen aus dem Leben ihre Impulse – mit Leuchtturm-Blick, Cappuccino und einem offenen Herzen für Menschen, die viel geben und sich selbst dabei nicht verlieren wollen.

Katja Schoonbergen

Katja Schoonbergen ist Tiefendialog-Coachin und Gründerin der Wunder-B.A.R. – einem Raum für Bewusstheit, Achtsamkeit und Reflektion. Sie begleitet Menschen dabei, innere Prozesse zu verstehen, eigene Antworten zu finden und sich selbst wieder klarer zu sehen. In ihrem Blog schreibt sie über das, was zwischen Denken und Fühlen geschieht – über Wahrnehmung, Entwicklung und die leisen Veränderungen, aus denen neue Wege entstehen. In ihrer Wahlheimat, der Lüneburger Nordheide, entstehen aus dem Leben ihre Impulse – mit Leuchtturm-Blick, Cappuccino und einem offenen Herzen für Menschen, die viel geben und sich selbst dabei nicht verlieren wollen.

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